Aktion 1+3=4 Kinder in benachteiligten Regionen Ecuadors
Angstfrei lernen und leben
Armut, Krankheit und Angst bestimmen das Leben der Kinder in Punín. Doch das wollen die Eltern nicht länger hinnehmen. Gemeinsam gehen sie die Probleme ihrer Dörfer an, von der Erneuerung der Wassersysteme bis hin zu Renovierung der Schulen. Unterstützen Sie unsere Aktion 1+3=4
Die Kindernothilfe kann für bestimmte Projekte Zuschüsse bei dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) beantragen. Dabei bitten wir um Unterstützung für ein konkretes Vorhaben, das sich durch seinen innovativen und nachhaltigen Charakter auszeichnet. Gleichzeitig verpflichten wir uns, 25 Prozent der Kosten durch Spenden selber aufzubringen. Das BMZ trägt dann den größten Anteil von 75 Prozent. Das bedeutet: Für jeden Euro Eigenanteil aus Spenden erhält die Kindernothilfe drei Euro an öffentlichen Geldern dazu
Keine Perspektive
In der Gemeinde Punín, Ecuador, sieht man überall, dass dort fast die gesamte Bevölkerung in Armut lebt. Wie Amel. Sie wohnt mit ihrer Familie in einer Holzhütte, ohne Strom, ohne Toilette. Kanalisation: Fehlanzeige. Sauberes Trinkwasser: hat Amels Dorf nur einmal pro Woche, wenn der Zisternen-Lastwagen kommt. Das Wassersystem ist durch Müll und Schmutz verunreinigt. Es herrscht Wassermangel, auch für die Landwirtschaft. Was Amels Vater an Kartoffeln und Getreide anbaut, reicht kaum für den eigenen Bedarf. Das Mädchen ist mangelernährt und deshalb oft krank. Amel würde gerne jeden Tag in die Schule gehen, wenn sie nicht so oft krank wäre. Lehrmaterial gibt es kaum. Frontalunterricht ist die Regel. Amels Lehrer ist überfordert und greift oft zu Gewalt gegen seine Schüler. Auch Amel musste das am eigenen Leib erfahren. Nur etwa drei Jahre gehen die Kinder im Durchschnitt zur Schule - viel zu kurz um später eine vernünftige Arbeit zu finden. Auch zu Hause werden viele Kinder geschlagen. Mädchen und Frauen haben kaum etwas zu sagen. Sie sind häufig körperlichen und verbalen Angriffen der Männer ausgesetzt.
Alles neu
Kindernothilfe möchte mit dem Bundesministerium für Entwicklung und wirtschaftliche Zusammenarbeit und dem Partner CESA mehr als 4.000 Menschen zur Durchsetzung ihrer Rechte verhelfen. Das beginnt mit der Nahrungsmittelerzeugung. Amels Vater lernt ökologische Anbaumethoden. Er kann nun mehr anbauen und verdient mehr Geld. Gleichzeitig ist die Ernährung der Familie ausgewogener. Und bald wird Amel wieder gerne zur Schule gehen: Die Lehrer lernen, wie sie ihren Unterricht abwechslungsreich gestalten können und wie sie friedlich mit den Schülern umgehen. Die Schulgebäude werden renoviert und besser ausgestattet.
Für Kinderrechte
Außerdem lernt das ganze Dorf etwas über Menschenrechte, im Speziellen über Kinderrechte. In Seminaren über „friedliches Zusammenleben" oder „Konfliktlösungsstrategien" sprechen sie darüber, wie sie ihren Alltag friedlich gestalten können. Auf lokaler Ebene vernetzen sich Schulen, Organisationen und Behörden und treten dafür ein, dass die Politik das gesetzlich vorgesehene Kinderschutzsystem installiert. Vor allem Kinder und Frauen werden bestärkt, ihr eigenes Leben aktiv zu gestalten. Wie Amel.
Besonderheit des Projektes
In Form der traditionellen „Mingas", wo alle Bewohner eines Dorfes gemeinsam anpacken, z.B. um das Haus einer Nachbarfamilie zu renovieren, wird die Gemeinschaft bei der Umsetzung aller Maßnahmen beteiligt. Dies soll den Zusammenhalt untereinander fördern.
Ihre Spende für Ecuador hilft:
1.372 Kindern, angstfrei und unversehrt einen Schulabschluss zu machen
Kinder und Frauen zu stärken, denn sie kennen ihre Rechte und fordern sie ein
600 Familien ein regelmäßiges Einkommen zu sichern
So hilft Ihre Spende konkret:
Für 68 Euro kann eine Tafel für ein Klassenzimmer angeschafft werden.
Für 312 Euro kann ein Klassenzimmer renoviert werden.
Helfen Sie mit einer Spende, schenken Sie den Kindern in Ecuador die Chance zur Schule zu gehen!




