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Wie kleine Vampire das Fliegen lernen…

Zeichentrickserie: DIE SCHULE DER KLEINEN VAMPIRE (von Hahn Film produziert)

Der gruselig-liebenswerte Vampir Oskar und seine Mitschüler erobern mit ihren Abenteuern die Herzen der Kinder im Flug.

Bis aber die Hauptfigur Oskar, der kleine Vampir, und seine Freunde Gruftine, Fletcher und Ashley zusammen allerlei Abenteuer erleben können, ist es ein langer Weg.

Die Trickfilmfiguren mussten durch verschieden Stationen bis sie endlich laufen, lachen und sich in Fledermäuse verwandeln konnten.

Die Entwicklung einer Vampir-Geschichte

Die Idee zu Oskar dem kleinen Vampir als Comicfigur entstand durch das Buch "Der kleine Vampir" von Jackie Niebisch. Auf diesem wunderbaren Filmstoff basierend wurde die Idee, die kleinen Vampire als animierte Figuren zum Leben zu erwecken, von der Berliner Animationsfirma Hahn Film aufgegriffen. Der Produzent Gerhard Hahn und sein Team machten sich seit Ende 2004 an die Arbeit, Figuren und Hintergründe für die Vampir-Kinderserie zu entwickeln. In dieser ersten Entwicklungsstufe behielten die Künstler den Überblick über die vielen Details mit Hilfe eines Scripts.

Bei DIE SCHULE DER KLEINEN VAMPIRE wird diese Zusammenfassung "Vampir Bibel" genannt. Hier steht noch einmal alles gebündelt, was der Designer zum Beispiel über die Geschichte, die Charaktere und die Bildhintergründe wissen musste. Auf Basis dieser Entwürfe, der Figuren und der "Vampir Bibel", schrieben Autoren in Deutschland, Irland, Griechenland und auf Mallorca die Geschichten zur Serie. In Belgien, Deutschland und Spanien setzen sogenannte Storyboarder die Geschichte in Bilder um.

Der kleine Vampir Oskar bekommt Fledermausflügel


Zum Hahn-Team gehört auch das Designer-Duo Miriam Fritz und Neschet Al-Zubaidi, die die Figuren entwarfen. Nachdem sich die Designer in die Figuren der Geschichte "hineingedacht" hatten, fingen sie an, die Serienfiguren zu zeichnen. Sie gaben den kleinen Vampiren ihren Charakteren entsprechende Körper, eine Frisur und Kleidung. Jede Comicfigur ist einzigartig und individuell, zusammen bilden sie eine schräge Vampirfamilie.

Animation


Ob das Design der Vampire aber auch zu der Geschichte passte, wurde in Animationstests geprüft. In "Turnarounds", werden die einzelnen Figuren von jeder Seite gezeigt, so zum Beispiel Oskar der kleine Vampir im Flug. Während der Tests wurde auch festgestellt, ob die Bewegungsabläufe der Vampire gut durchdacht waren. Die Arme zum Beispiel müssen lang genug sein, damit der kleine Vampir in jeder Situation und Pose alles greifen kann. Um Mimiken der einzelnen Trickfilmfiguren auszuprobieren, wurden "Mouth Charts" gezeichnet. Hier kann man feststellen, welche Mundbewegungen und Gesichtsausdrücke am besten zu der Comicfigur passen. Das fertige gesamte Material bekam dann der Animator, der wie ein Schauspieler die Figuren lebendig macht.

Synchronisation

Damit die Vampire, die in englischer Sprache produziert werden, auch deutsch sprechen, wurden sie synchronisiert. Dabei mussten die Synchronsprecher genauestens darauf achten, dass die Mundbewegungen mit der Stimme identisch waren und Sprachpausen eingehalten wurden. Um als Zuschauer einen Kompletteindruck vom Vampirleben in der Fernsehserie zu bekommen, sind neben Stimmen auch Geräusche wichtig.

Der Berliner Geräuschemacher Günther Rhön war für die Klangkulisse in DIE SCHULE DER KLEINEN VAMPIRE verantwortlich. Er kreierte zum Beispiel für jede Figur eigene Schritte. Die Schulglocke bekam ihr eigenes Läuten und auch als es um die Simulation von "Blutlimonade trinken" ging, leistete Günther Rhön Profiarbeit. Nachdem die Vampire nun eine Stimme, Bewegung und Flügel bekommen haben, flattern sie neuen schaurig-schönen Abenteuern entgegen.

Die neuen Folgen aus "Die Schule der kleinen Vampire" zeigt der KI.KA von Montag bis Freitag um 17:10 Uhr in einer Doppelfolge. Eine Wiederholung der Sendung gibt es am Folgetag um 12:55 Uhr.

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